Museum
Jurahaus Verein Museum

Bild:Von © Heinrich Stürzl / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=94065833
Jurahaus Museum
2004 wurde der Jurahausverein auf ein heruntergekommenes denkmalgeschütztes Handwerkerhaus von 1657 in der Eichstätter Buchtalvorstadt aufmerksam, das der Stadt gehörte und abgebrochen werden sollte. 2006 haben wir ein Vorprojekt durchgeführt, obwohl uns das Haus noch gar nicht gehörte, mit restauratorischem und statischem Befund, Holzgutachten und Kostenermittlung für die Sanierung.
Nach Abklärung von öffentlichen Zuschussmöglichkeiten haben wir es 2009 von der Stadt übernommen, mit viel Eigenleistung umfassend instand gesetzt und ein Museum zum Thema Jurahaus eingerichtet. Dabei ist das Gebäude selbst Ausstellungsobjekt, zahlreiche Zeugnisse der Baugeschichte sind sichtbar und werden erläutert, daneben gibt es Informationen zur Situation der Vorstadt, in der sich das Haus befindet, und zu Merkmalen und Geschichte der Jurahäuser. Auch unsere Geschäftstelle befindet sich dort.
Die Geschäftsstelle ist zu den Öffnungszeiten des Museums erreichbar.
Unser Museum ist je nach Jahreszeit wie folgt geöffnet:
1. November bis 31. März:
Mi. 9 - 12 Uhr
Fr. 14 - 17 Uhr
1. April bis 31. Oktober:
Mi. und Do. 15 - 18 Uhr
Fr. und Sa. 14 - 17 Uhr
So. 14-16 Uhr
An Feiertagen, die auf einen Werktag fallen, ist das Museum geschlossen.
Gerne können Sie sich hierzu vorab telefonisch oder per Mail informieren.
Eintritt pro Person:
- Erwachsene: 3,50 Euro
- Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende: 1,- Euro
- Gruppen ab 10 Personen: 2,50 Euro
Adresse: Rot-Kreuz-Gasse 17, 85072 Eichstätt
Mail: buero@jurahausverein.de
Telefon: 08421 - 90 44 05
Impressionen
Fotos:Anton Brandl
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Geschichten von früher und heute – Audioguide im Museum "Das Jurahaus"
An 10 Stationen können Sie an unseren Infotafeln über QR-Code (Strichcode) Geschichten von früher und heute hören. Mit dem eigenen Smartphone oder einem Leihgerät aus unserem Büro.
Frühere Bewohner erzählen: Der Erbauer des Hauses berichtet über die Errichtung des Hauses im Jahr 1657, Bewohner aus früheren Jahrhunderten erzählen von ihren Lebensbedingungen. Ergänzt werden die Geschichten von früher durch Schilderungen über die Instandsetzung des heutigen Museums und ehemaligen Handwerkerhauses und über moderne Wohnbedingungen in einem sanierten Jurahaus. Zweimal ist Dieter Wieland zu hören: Wie er die Poesie und Ästhetik der Jurahäuser in der rauen Felslandschaft beschreibt, und wie er fassungslos den Abbruch eines historischen Jurahauses beobachtet. Auch das 2018 als "Heimatschatz" prämierte türkische Gedicht kann über den Audioguide erfahren werden.
Hier eine kleine Hörprobe: